Die Pietseite - aus dem Leben eines Ridgies

Oktober 2025

Hinweis: Die Erlebnis-Seiten werden immer oben fortgeschrieben. Daher stehen die jeweils ältesten Einträge immer unten auf der Seite.

Fr., 31.10.25

Die Morgenrunde begann heute erst bei meinem Freund Damon. Da ist der Chefe nämlich mit mir hingefahren. Die Menschen haben dann erst ein Brötchen gefrühstückt und sind dann mit uns die Runde gegangen. Tja, und da habe ich Bekanntschaft mit einem Zaun gemacht. Mit einem Elektriktrick-Zaun. An einer Pferdewiese.
Da habe ich nämlich dran geschnuppert und es hat plötzlich witsch gemacht. Anders kann ich es gar nicht sagen. Ich habe jedenfalls aus dem Stand einen Weltrekordsatz gemacht, nach oben wie auch nach hinten. Gleichzeitig!

Bild "Meine Erlebnisse:piet_vor_ezaun_001.jpeg"

Hier lasse ich noch etwas die Ohren hängen. Hinter mir zu sehen: der böse, böse Zaun!


Ich wollte eigentlich nur kucken, wo denn das Pferd, was sonst hier steht, herumläuft. Und da habe ich halt am Zaun nachgekuckt und Zack! habe ich ordentlich einen Schlag gekriegt und ordentlich gejault. Aber wie ihr auf der Fotofie seht, kann ich mich schon wieder in der Nähe von diesem Zaundings hinsetzen. Aber seltsam war's, ich habe den Schlag gar nicht kommen sehen! Echt komisch. Ich werde dem Teil erstmal nicht mehr zu nahe kommen!

Zu Hause habe ich das erstmal mit einem kleinen Schläfchen verarbeitet.

Nachmittags sind wir die kleine Rotersrunde zu dritt gelaufen und dabei wieder an dem bösen Zaun vorbeigekommen. Ich habe vorsichtshalber die Chefin zwischen mir und dem Zaun gelassen, so dass mir nix passieren konnte. Sicher ist nunmal sicher.
Auf dem weiteren Weg sind wir dann noch Sky begegnet, der mit mir auf der Ballerwiese noch ein wenig getobt hat.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_sky_003.jpeg"

Hier seht ihr Sky und mich zusammen spielen!


Weil wir aber schon auf dem Rückweg waren und Sky noch weiter wollte, setzten wir unseren Nachhauseweg fort. Wir mussten ja noch nach Nottuln in den Laden, wo es ganz viel Futter und Leckerlis gibt. Hier haben die Chefes mein Futter für die nächste Zeit eingekauft. Ich kriege demnächst richtiges Fleisch, jedenfalls teilweise. Das wird demnächst mit meinem normalen Futter gemischt und dann wollen die Chefes kucken, ob ich das auch mag und vertrage. Da sind wir ja jetzt mal alle ganz gespannt.

Heute war ich hier in COE das erste Mal abends ganz allein. Die Chefes hatten es dunkel gemacht, ich hatte einen vollen Bauch und war ja auch rechtschaffen müde. Im Flur war alles, was ich hätte anknabbern können, weggeräumt. Da habe ich mich in mein Schicksal ergeben und einfach abgewartet, bis sie wieder zu Hause waren. Ich bin auf jeden Fall kameraüberwacht worden und habe auch immer im Körbchen gelegen. Es war auch gar nicht so schlimm ganz allein, weil die Chefes ja bisher immer irgendwann wiedergekommen sind, wenn ich mal alleine war. Also da gibt es ja kein Problem.

Do., 30.10.25

Heute war die Morgenrunde etwas länger. Es ging aber auch erst um halb zehn los. Wir sind dann bei schönem Wetter mit Sonnenschein unterwegs gewesen und der Chefe hat mich unterwegs fotofiert.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_portrait_001.jpeg"

Ich finde, ich bin total fotogähn oder wie das heißt!

Dann hat er mir den Kreuzweg gezeigt. Das ist eine lange Allee, wo man sehr gut spazierengehen kann. Ich war auch schon mal da, aber an einer anderen Stelle. Jedenfalls sind wir dorthin, aber dann ist der Chefe wieder zurückgegangen und wir haben den Damon besucht. Und der hatte schon Besuch: Franzi, die ich ja auch schon kenne, war dort sozusagen heute Pensionsgast. Wir sind eine Zeitlang dort geblieben und haben uns später wieder auf den Rückweg gemacht, so dass wir nach zweieinhalb Stunden wieder zu Hause waren.

Nachdem ich mich beim Besuch und unterwegs ordentlich ausgepowert hatte, war ich rechtschaffen müd' und habe erstmal eine Mütze voll Schlaf genommen (das hatte ich mir auch verdient!), bevor es Mittachfutter gab.

Ach ja, ich habe ja ganz vergessen euch zu erzählen, dass ich heute Nacht zum ersten Mal seit ich in COE bin, im Wohnzimmer geschlafen habe und nicht im Körbchen neben dem Bett vom Chefe. Der hat prompt gesagt, so langsam werde ich erwachsen! Er hat mich beim zubettgehen gestern Abend mehrmals gerufen, aber ich habe das einfach gar nicht ignorifizisiert und bin liegengeblieben. Da hat er sowas wie "Ach dann blas' mich doch am Kopp!" gemurmelt und ist im Schlafzimmer verschwunden. Und weil es im Wohnzimmer so schön warm war (der Kamin war noch an) bin ich einfach dort geblieben und habe dann da gepennt. Auch nicht schlecht!

Unser Abendspaziergang war dann aber endlich mal wieder recht ereignisreich. Ja genau, ereignisreich! Auf dem ersten Stück sind wir nämlich schon wieder Elsi und Frodo begegnet. Und ich habe euch ja versprochen, den Chefe zu beauftragen, von Frodo auch mal eine Fotofie zu machen und das hat er auch getan.

Bild "Meine Erlebnisse:frodo_001.jpeg"

Hier ist Frodo (leider ein wenig unscharf), aber isser nicht süß?


Dann ging es weiter. Zuerst kam Lotta, die kannte ich noch nicht. Und dahinter Fee. Die mussten wir dann aber erst vorbei lassen, bevor Lotta und ich spielen durften. Lotta ist 4 Jahre alt und wir sind ein ganzes Stück zusammen gelaufen und haben dabei auch ordentlich herumgetobt.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_lotta_001.jpeg"

Auch wenn es nicht so aussieht: wir haben getobt!


Als der Chefe dann aber nach einer Zeit irgendwann umgedreht ist und zurück wollte, bin ich erstmal mit Lotta und ihrer Chefin weitergelaufen und habe den Chefe Chefe sein lassen. Als ich dann aber doch zum Chefe zurück bin (ich hatte halt Mitleid mit ihm, er ruft und ruft und ruft immer nach mir, da bin ich halt doch mal zu ihm hin), kam da auch noch Anton angelaufen und wir haben uns kurz begrüßt. Dann ging es aber zurück nach Hause. Wir sind noch auf Nachbarn gestoßen, wo wir uns auch noch einen Moment aufgehalten haben, aber dann ging es endgültig für heute nach Hause.

Mi., 29.10.25

Die Morgenrunde war ereignisarm. Nur ein blondes Labbimädel getroffen, das aber nicht von der Leine durfte und sonst nix. Nur knapp 3 Kilometer gegangen sind wir. Ich habe wie immer alles rechtsnund links des Weges inspiziert und auf den Chefe aufgepasst.

Später ging'ds dann mit der Blechbüxe nach Münster. Da waren wir in zwei Geschäften, wo die Chefes nach einem geeigneten Fahrradanhänger für mich gekuckt haben. Wir sind aber nicht fündig geworden. Zwischendurch war Futterzeit und ich habe meine Mittagsportion (oder bei der Minimenge ja eher Ration) im Blechmobil auf einem Parkplatz gekriegt. Weil die Chefin noch ws abgeben musste, waren wir kurz an ihrer Arbeitsstelle und da habe ich ihre Arbeitskollegin, die Melli, wiedergetroffen, die ich ja schon kennengelernt hatte. Und dann waren wir ja auch schon wieder auf dem Rückweg.

Spätnachmittags bin ich dann mit der Chefin zu ihrer Schwester gelaufen. Der Chefe, der war schon dort, weil er eine Motorsäge dorthin gebracht hat. Und dann hat er dort im Garten von einem Baum Äste abgesägt, so dass ich viel Holz zum Kauen hatte. Leider durfte ich davon nix mitnehmen. Schade!


Di., 28.10.25

Na super! Heute sind wir zwar im Trockenen losgelaufen, aber es hat mittendrin angefangen, zu regnen. Dazu sind die Menschen also auch nicht in der Lage, vorher mal das Wetter zu checken, ob es vielleicht schlechter wird. Ergebnis heute: A.... schon wieder nass gekriegt! Toll! Na wenigstens hatte ich Spaß beim Vögel aufscheuchen. Da waren ganz viele auf einem Acker und als ich sie mir näher ansehen wollte, sind sie allesamt weggeflattert. Ich habe aber keine davon gekriegt, die waren viiiiel zu schnell weg!
Später ging es dann mit dem Blechbüxendingens wieder los. Wir waren in einem großen Gebäude mit einer komischen Kabine, wo die Türen automatisch auf und zu gehen. Und wenn sie aufgehen, ist man woanders, als da wo man in die Kabine reingegangen sind. Sehr mysteriös! Aber da in dem Haus haben mich ganz viele Leute gestreichelt und bespaßt, das war da schon sehr schön!
Als wir wieder zur Blechbüxe zurück wollten, hat der Chefe die Eingangstüre von dem Haus aufgemacht und - was soll ich sagen - voll der Regen! Ich habe mich gesträubt mitzukommen. Weil aber die Türe langsam zufiel, hat mich der Chefe am Hals mit  der Leine rausgezogen und ich musste mit in die Sintflut! Ba! Am Blechteil angekommen waren wir beide pitschnass, ach was, wir wären da ja fast ertrunken, so hat das geschüttet! Und dann, im Regen wieder zu Hause angekommen, sollte ich in dem fiesen Regen aus dem Dings raushüpfen. Hab' ich dann auch nur gemacht, weil die Menschen beide einfach ohne mich gegangen sind. Wie schon häufiger erwähnt: Ridgies und Wasser von oben ...

Bei einigen Erledigungen, die der Chefe machen musste, war ich heute auch dabei. Und einmal hat es sich aber mal so richtig für mich gelohnt. Ich habe nämlich von einem Menschen, den ich schon einmal getroffen habe, eine ganze Bratwurst geschenkt bekommen und die hat so richtig gut geschmeckt. Ich glaube, ich sollte doch mal öfter den Chefe bei seinen Erledigungen begleiten.

Und dann war heute auch noch Hundeschule. Gottseidank war es trocken. Ich habe mich ganz gut geschlagen, aber auch noch eine Menge falsch gemacht. Aber ich arbeite dran. Auf dem Rückweg haben wir dann noch Balu besucht. Der war aber total unspielig und hat nur in seinem Körbchen gelegen. Da konnte ich machen, was ich wollte, der hat sich nicht gerührt. Na dann eben nicht.

Zurück zu Hause, nach dem Abendfutter, da war ich dann aber auch platt.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_pennt_001.jpeg"

Der Schlaf des Gerechten!


Da habe ich es mir vor dem Sofa auf meiner Matte gemütlich gemacht und solange im Wohnzimmer geschlafen, bis es ins Bett ging (naja, Bett ist ja relativ, es ist ja eher ein Körbchen vor einem Bett).

Mo., 27.10.25

5 Wochen bin ich jetzt schon im Münsterland wohnhaft. Und schon wieder ist es hier am regnen. Schlimm am regnen! Und da wollten die beiden Chefes mit mir vor die Tür. Ich wollte natürlich wieder nicht mit raus. Und dann, jetzt kommt's: da haben mir die Chefes doch glatt Regenkleidung verpasst. Nach dem Bademantel jetzt auch noch einen Regenmantel! Sowas! In Blau! Der ist auch von meinem Vorgänger Henk und passt mir noch nicht ganz. Aber nach dem ersten Test muss ich sagen, dass ist ja eigentlich ganz klasse, da bleibt man ja doch echt trocken drunter! Aber das Design. Da kann man sich ja durchaus drüber streiten. Grundfarbe ist blau. Und jetzt müssen alle MSV-Fans ganz tapfer sein:

Bild "Meine Erlebnisse:piet_im_regenmantel_001.jpeg"

Ich als Duisburger laufe hier mit einem Schalke Mantel herum!


Der Henk war wohl Schalke-Anhänger und deswegen hat er so einen Mantel gehabt, den ich jetzt auftragen soll. Als Duisburger! Erst war es ja etwas peinlich, aber dann hat der Chefe gesagt, dass es bei den Schalkern in dieser Saison besser läuft als im letzten Jahr. Na und blau-weiß ist ja auch für einen Duisburger grundsätzlich ganz gut, wenn auch nicht gestreift. Ich werde mich schon dran gewöhnen. Der Chefe findet es jedenfalls schön, also tu ich ihm den Gefallen.
Zum Ende unserer Runde ist der Regen auch etwas schwächer geworden und hat zum Schluss ganz aufgehört. Dass die das nicht hinkriegen, einfach erst loszulaufen, wenn es trocken ist! Dann hätte ich den Mantel erst gar nicht anziehen müssen. Amatöre oder wie das geschrieben wird!

Später war ich eine dreiviertel Stunde lang allein, weil die Menschen hier mal wieder Besorgungen machen mussten. Dabei ist auch was für mich herausgesprungen. Ich habe einen neuen Kauring gekriegt.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_kauring_001.jpeg"

Ein neuer Kauring, ganz allein für mich, hurra!


Für den ersten, den ich hier gekriegt habe, habe ich genau 5 Wochen gebraucht. Und der war schon ungefähr 20 Jahre alt. Den haben meine beiden Vorgänger Elvis und Henk nämlich zeit ihres Lebens nicht angerührt und ich war dann in ein paar Wochen fertig mit dem Ding. Deshalb hat es jetzt auch einen neuen davon gegeben. Klasse, was?

Dann waren wir zusammen in einem Fahrradgeschäft, wo wir nach einem neuen Anhänger für mich kucken wollten. Die hatten sowas aber perhautpzt nicht. Schade eigentlich, ich hatte mich so auf probesitzen gefreut.

Zu Hause ging es nachmittags in den Garten. Der Chefe hat ordentlich Krach gemacht mit so einem Motorungetüm. Macht mörderisch Krach und dann fallen Äste aus Bäumen. Ich habe das Dingen jedenfalls ordentlich angebellt. Genau wie so ein komisches Radaurohr, mit dem die Chefin Blätter herumgepustet hat. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß.

Die Abendrunde hat der Chefe auch noch mit mir gemacht. Da haben wir noch ein paar Hunde getroffen, die aber alle an der Leine waren und deshalb musste ich das auch sein. Durch das ganze Menschengequatsche (der Chefe kann ja an niemandem vorbeilaufen, ohne sich mit den Leuten zu unterhalten) wurde es immer später und am Ende war es fast dunkel, als wir wieder zu Hause waren. Fast eine Nachtwanderung. Aber noch ohne Licht, das soll sich demnächst aber ändern, dann soll ich nur noch mit Beleuchtung am Halsband vor die Tür, wenn es dunkel ist. Mal sehen, wie das wohl wird!

So., 26.10.25

Sch...tag! Es fing damit an, dass ich hinter der Chefin in der Küche stand und sie mit einem Wasserkocher in der Hand (mit kaltem Wasser!) rückwärts über mich gestolpert und mit lautem Getöse auf den Boden gefallen ist. Und ja, ich habe mich auch erschrocken! Ist aber gottdank nix weiter passiert. Jedenfalls muss sie wohl mal etwas besser aufpassen und nicht so ungeschickt sein!

Und dann: Regen! Ich sollte in den Garten, um meine Geschäft zu erledigen. Im Regen! Niemals nicht! Ich bin auf der Terrasse genau soweit gegangen, bis ich von oben nass wurde. Aber nicht mit mir. Umgedreht, in den Fahrradanhänger gelegt (der auf der Terrasse steht) und fertig. Natürlich hat mich die Chefin wieder hereingelassen und ich hab's mir drinnen etwas kommod gemacht.

Kurz darauf hat der Chefe einen Versuch gemacht. Ich kriegte mein Halsband um und als er seine Regenjacke angezogen hat, schwante mir schon sowas. Leine dran, Tür auf und ich habe einen Moment lang nicht aufgepasst und zack! war ich vor der Tür. Da habe ich mich hingesetzt und nicht mehr von der Stelle bewegt. Ich geh' doch nicht freiwillig in den Regen! Ich nicht, so! Da hat der Chefe mich abgeleint und ist - so eine Frechheit - einfach ohne mich losgegangen. Tür zu, Chefe weg, nun ja, da bin ich halt hinterhergelaufen. Geschlagene 5 Minuten haben wir gebraucht um zu unserer Geschäftewiese zu kommen, normalerweise dauert das höchstens 2! Da habe ich dann pipiliert, aber mehr auch nicht. Und habe mich auch einfach wieder hingesetzt und abgewartet.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_im_regen_001.jpeg"

Hinsetzen klappt immer. Dann verliert der Chefe die Geduld.


Da hat der Chefe die Lust verloren und ist unverrichter Dinge wieder nach Hause gegangen. Ich war froh, als ich wieder im Trockenen war. Ihr wisst ja: Wasser von oben und Ridgebacks, das geht ja gar nicht!
Die Chefin hat mir dann einen grünen Bademantel aus Frottee angezogen, der ist noch von meinem Vorgänger Henk.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_im_bademantel_001.jpeg"

Ein Bademantel. Wie peinlich, hoffentlich sieht das niemand!


Sie sagt, dass es dann einfacher ist, mich trockenzukriegen. Na wenn es dann hilft, lasse ich das mal über mich ergehen. Noch ist das Dings aber viel zu groß für mich, da muss ich erst hineinwachsen!

Mit dem Tag wurde es aber im weiteren Verlauf doch dann wieder besser. In einer Regenpause hat der Chefe mit mir die kleine Rotersrunde gedreht, die geht einmal um einen Acker und ist nicht ganz so lang wie die "richtige" Rotersrunde. Und auf dem Rückweg haben wir dann Rocky kennengelernt, einen anderthalbjährigen Labbi-Retriever-Mix. Mit dem hatte ich viel Spaß auf dem Acker.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_rocky_001.jpeg"

Hurra, toben und tollen in den Feldern!

Als ich es aber übertrieben habe, haben die beiden Chefes unser Treiben dann jedoch abgebrochen und es ging wieder nach Hause.

Mittags ging es dann zu Fuß zur Verwandtschaft. Die Chefes waren dort zum Essen eingeladen. Natürlich hatten weder die Chefin noch der Chefe daran gedacht, mir vor dem Abmarsch mein Futter zu kredenzen oder was mitzunehmen, damit ich pünktlich futtern kann. Somit musste ich doch tatsächlich warten, bis der Chefe mit mir zu Fuß wieder nach Hause zurückging und ich mit anderthalb Stunden Verspätung mein Fresschen endlich bekam. Na das müssen die aber auch nicht jeden Tag machn, oder?

Nach dem Mittagsschläfchen ging es nochmal auf die Abendrunde. Um zwanzig vor sechs war es bereits dunkel, weil ja seit gestern Nacht die Uhren wieder die Normalzeit anzeigen. Das ist ganz schön doof, da ist der Tag ja jetzt für mich ganz schön früh zu Ende, weil der Chefe mir mir noch keine Nachtwanderungen machen will. Und wenn doch, dann nur an der Leine, hat er gesagt.
So'n Schiet! Aber dann ist das ja wohl so.

Sa., 25.10.25

Schon wieder habe ich heute eine neue Bekanntschaft gemacht. Wir sind zusammen unserer Roters-Runde gelaufen und habe toll miteinander gespielt. Jule heißt sie und ist 4 Jahre alt.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_jule_001.jpeg"

Fangen spielen mit Jule macht Spaß!


Wir haben aber nicht nur Fangen gespielt, sondern sind auch ein paarmal einfach nur nebeneinander gelaufen. Und wenn es ihr zuviel war mit dem spielen, dann ist sie einfach immer in so einen Unkrautacker gelaufen und da gehe ich nicht mit hinein. Das hatte sie ziemlich schnell raus und hielt mich damit auf Abstand. Sie wohnt auch hier bei uns in der Ecke und bestimmt sehen wir uns in nächster Zeit noch öfter mal.

Dann war ich war ich ungefähr 2 Stunden lang allein zu Hause, weil die Chefes Erledigungen in der Stadt machen und mich nicht mitnehmen wollten. Ich habe die meiste Zeit in meinem Flurkörbchen verbracht, keinen Unsinn gemacht und einfach nur geschillert (komisches Wort, das heißt ausgeruht).
Als die Chefes aus der Stadt zurück waren, gabs Futter und ich habe danach erstmal weitergeschillert. Auf spazierengehen hatte ich nämlich keinen Bock, es regnete nämlich. Und ihr wisst ja, Wasser von oben und Ridgeback ...

Am Spätnachmittag ging es aber doch nochmal los. Einen kleinen Gang wollte der Chefe mit mir machen. Und da sind wir wieder auf Elsi und Frodo gestoßen. Frodo hält sich aber immer aus allem raus, aber Elsi hat eigentlich wohl immer Bock auf spielen. Und heute durfte sie auch mal, weil sie nämlich ein Bewegungsdefizit hatte. Was das gebau heißt, weiß ich gar nicht, aber Spaß am toben hatte sie heute. Und so bin ich heute zum zweiten Mal zum Fangen spielen gekommen.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_elsi_001.jpeg"

Fangen spielen mit Elsi macht genauso einen Spaß!


Jedenfalls hatten Elsi und ich echt richtig Spässken beim rennen und ich habe ein paarmal Haken geschlagen und sie ins Leere laufen lassen. Aber auch wenn man es nicht glaubt, die kann ganz schön schnell laufen!
Frodo hat sich das alles von weitem angekuckt, der fühlt sich sicherer, wenn er bei so was nicht mitmachen muss. Aber der ist ja auch ganz klein. Wenn wir uns das nächste Mal treffen, dann muss der Chefe auch mal ein Foto von ihm machen, das habe ich quasi schon in Auftrag gegeben. Mal sehen, wann wir uns wieder begegnen.

Fr., 24.10.25

Auf der Morgenrunde habe ich ein totes Karnickel gefunden. Ich habe dran rumgeschnuppert, aber der Chefe wollte das nicht und ich musste weiter. Dabei hat es so gut gerochen.
Zu Hause habe ich dann als Ersatz meinen kleinen schwarz-roten Ball angekaut und ein ordentliches Stück davon ist jetzt weg. Das habe ich nämlich gefuttert. Als die Chefin das gemerkt hat, hat sie mir das Teil sofort weggenommen und in den Müll geworfen. Erst fand ich das doof, aber als Ersatz hat sie mir den Kong gegeben. Das ist so ein Gummiteil mit Loch, da war sogar Quark drin. Und den kann man (jedenfalls ich) nicht kaputtbeißen. Ich habe mich eine ganze Weile mit dem Ding beschäftigt, bis ich das Zeugs da raus hatte.

Nach dem Futter kam dann die Mittagsrunde. Zunächst mal wieder ereignislos. Dann sind wir aber auf Sky getroffen, einen 3 3/4 Jahr alten Golden Retriever, der schon meinen Vorgänger kannte. Natürlich war er in Begleitung seines Chefes und wir durften auf der Ballerwiese miteinander toben. Und das haben wir auch gemacht.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_sky_001.jpeg"

Hurra, endlich mal wieder was los auf dem Spaziergang! Tollen mit Sky!


Auf unserem Rückweg hat Sky mir dann gezeigt, was ein richtiger Retriever ist. Der findet nämlich jede Pfütze und sei sie noch so klein.


Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_sky_002.jpeg"

Der legt sich doch glatt in die Pfütze. Das ist mir schier unbegreiflich!


Mitten auf dem Weg lag er dann plötzlich in so einer Wasserlache drin. Ordentlich dreckig war er hinterher, aber das hat wohl mehr seinem Chefe was ausgemacht als ihm. Naja, soll er machen, solange ich nicht mitmachen muss, ist es mir ja egal!

Do., 23.10.25

Heute bin ich das erste Mal hier in Coesfeld eine etwas größere Runde (etwa 3,5 km) gelaufen. Die heißt "Roters-Runde", weil die an einer ehemaligen Schreinerei namens Roters vorbeiführt. Auf der Runde wurde ich sogar beglitten oder wie das heißt, denn wir haben zu Beginn des Spaziergangs Franzi und ihren Chefe getroffen und die sind die ganze Zeit mit uns gegangen. Ein paarmal bin ich der Franzi wohl etwas auf den Keks gegangen und sie hat mir ordentlich Bescheid gesagt. Da habe ich sie dann die meiste Zeit in Ruhe gelassen und man kann sagen, dass es ein schöner Spaziergang war. Rechts und links des Weges gab es jede Menge zu entdecken und ich habe ganz doll überall herumgeschnuppert. Und geregnet hat es auch nicht. Der Tag fing also heute gut an.

Mittags hat der Chefe dann mit mir ein wenig geübt. Er hatte Leckerlis und ich sollte mich setzen und hinlegen. Er hat dabei immer "Platz" gerufen und wenn ich mich dann hingelegt habe, gab es was zu schlickern. In meinem Körbchen hat das schon ganz gut geklappt. Aber warum soll ich das woanders machen? Das kann ich noch nicht einsehen, also habe ich das erstmal gelassen.
Und im Garten hat er mit mir gespielt. Ich hatte einen Ball und wollte ihn aber nicht herausrücken und immer, wenn er versucht hat, mir den Ball aus der Schnauze zu schnappen, bin ich weggelaufen. Und, soll ich euch was sagen? Der hatte nicht den Hauch einer Chance!

Am Nachmittag sind der Chefe und ich dann noch bevor es zu regnen angefangen hat in die Felder gegangen. Ich habe mich dort richtig ausgetobt. Ich bin auf dem Acker im Affenzahn hin- und hergerannt, dass ich fast abgehoben habe! Und Beute in Form eines Stocks habe ich auch gemacht!

Bild "Meine Erlebnisse:piet_fliegt_001.jpeg"

Seht nur, ich kann fliegen! Hier hebe ich gerade ab!


Ich habe mich dort richtig ausgepowert und hatte dabei viel Spaß. Der Chefe hat sich bestimmt darüber gefreut, weil ich nach so einer Aktion zu Hause dann meistens müde bin. Und so war es dann ja auch.

Mi., 22.10.25

Der Chefe hat gestern eine Kamera besorgt, eine sogenannte Weberkamm (oder so ähnlich). Mit der kann er im Haus kucken, was ich mache, wenn er gar nicht da ist. Von unterwegs. Und Überwachungsfotofien gehen auch. Hier ist ein Bild von heute Morgen:

Bild "Meine Erlebnisse:piet_webcam_001.jpeg"

Hier bewache ich den Chefe in der Toilette vom Flur aus (foftofiert mit der neuen Weberkamm)! Mache ich nicht eine gute Figur?   ;-)


Da muss ich mich ja in nächster Zeit besonders gut verhalten, wenn ich mal zwischendurch allein zu Hause bin.

Jetzt kommt der Morgenrundenreport: nix mit freilaufen heute, nix mit Gang in die Felder. Heute war Leinentraining angesagt. Der Chefe und ich, wir waren nämlich heute in der Wohnsiedlung unterwegs. Brötchen holen. Und da sind wir natürlich nicht in die freie Natur gegangen, sondern im Ortsgebiet geblieben. An der Leine laufen kenn ich ja schon, das war so wie gestern in der Hundeschule. Noch ziehe ich zuviel, meint der Chefe. Naja. Ich durfte aber zwischendurch auch mal ganz normal ohne zu üben an der Leine laufen und musste mich nicht die ganze Zeit so fürchterlich konzentrifizisieren.
Und dann sind wir an einem Bahnübergang angekommen. Den kannte ich noch nicht. Da gibt es allerhand seltsame Geräusche. Dort waren so komische rot-weiße Balken, die standen erst senkrecht und auf einmal gab es so ein merkwürdiges Tuten und die fielen herunter. Da bin ich erstmal stehen geblieben und wollte erst weiter, als die Dinger unten waren. Da schwebten sie waagerecht über der Straße und das Tuten war weg. Und dann kam ein Zug. Das kenne ich ja schon aus unserem Garten, wir wohnen ja an so einer Eisenbahnstrecke. Der hier hat sich aber viel lauter angehört, da habe ich erstaunt den Kopf hin- und hergedreht. Als der Zug dann weg war, gingen die gestreiften Stangen wieder hoch und wir konnten weiter. Hm. Alles war seltsam.
Dann musste ich an einem Haus draußen warten und der Chefe ging da hinein. Dort hat er wohl die Brötchen geholt, jedenfalls roch seine Tasche danach, als er wieder herauskam. Da haben wir dann auch Hanno getroffen, dem erging es wie mir: er musste draußen nämlich auch warten, bis sein Chefe seine Besorgungen gemacht hatte.
Und dann ging es wieder zurück und diese Balkendinger, der Chefe sagt Schranken dazu, gingen wieder runter. Diesmal kannte ich die Geräusche ja schon und da weder der Hanno noch unsere beiden Chefes irgendwelche Anzeichen von Besorgnis zeigten, habe ich mir gedacht, dass das alles wohl normal zu sein scheint und mir dann auch nix weiter dabei gedacht. Alles ok. Na bitte! Als sie wieder hochgingen, setzen wir unseren Nachhauseweg fort.

Und es gab heute noch vor dem Mittagsfutter ein echtes Highlight: mein neues Halsband ist da! Ab sofort steht mein Name da drauf und es hat eine güldene Schnalle! Wie edel! Genau wie ich!

Bild "Meine Erlebnisse:piet_halsband_001.jpeg"

Hier seht ihr mein neues Geschmeide mit meinem Namen drauf!


Und Chefes Telefonnummer steht auch drauf, so dass man ihn anrufen kann, wenn er sich mal verläuft und man ihm helfen muss! Glau' ich jedenfalls, vielleicht ist ja der Grund auch ein ganz anderer ...

Der Nachmittagsspaziergang verlief komplett ereigmislos.
Aber am späten Nachmittag kam doch nochmal Action ins Spiel. Die Chefin hat Laub geharkt und gefegt und der Chefe den Rasenmäher noch einmal bemüht. Er meinte, dass sei wohl so ziemlich das letzte Mal in diesem Jahr. Das komische Gerät kenne ich ja schon und das ist ja für mich inzwischen komplett uninteressant.
Der Besen allerdings, dieses seltsame Teil, der reizt mich ja doch. Den versuche ich immer zu verbellen. Aber das klappt noch nicht. Der scheint von Gebell recht unbeeindruckt zu sein.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_hasst_besen_001.jpeg"

Hier bedrohe ich den Besen mit Gebell!


Und die Chefin, die das Dings in der Hand hat, kann es auch nicht bändigen, jedenfalls zappelt dieser Besen immer in ihrer Hand hin und her. Da muss ich mir wohl doch noch eine neue Taktik ausdenken und dann ausprobieren. Da denke ich dann heute Abend mal genau drüber nach.

Di., 21.10.25

Spannende Morgenrunde. Auf dem ersten Stück hat ein Hase unseren Weg gekreuzt und ich habe ganz verdutzt gekuckt. Der Chefe wollte sofort, dass ich mich hinsetze, was ich dann mit einer ridgebackiesten Maximalverzögerung gemacht habe, bis dahin war der Nager allerdings längst unseren Blicken entschwunden. Aber der Chefe hat sich trotzdem gefreut, dass ich nicht direkt beim Anblick des Feldtieres losgesprintet bin. Kurz darauf musste ich wegen eines entgegenkommenden Hundes an die Leine. Das war ein Mädel und die hat gut gerochen. Beide Chefes waren froh, dass wir beide an der Leine waren. Und dann hat mich der Chefe sogar an den Pferdeweiden ohne Leine laufen lassen und ich bin auch schön auf dem Weg geblieben. Genau dort haben wir deann auch Franzi mit ihrem Chefe getroffen und die beiden Menschen haben sich eine ganze Zeitlang unterhalten. Da Franzi ihr eigenes Ding gemacht hat, habe ich mich ab und an mal hingesetzt und ansonsten im Umkreis herumgeschnuppert. Jedenfalls war der Chefe zufrieden.

Zu Hause gab es dann auch erstmal wieder eine längere Ruhepause. Schlaf ist ja auch schließlich gesund, gelle?

Dann musste der Chefe einkaufen. Ohne mich. Frechheit. Ich musste allein zu Hause bleiben. Pah. Aber er war ja recht schnell wieder da. Alles nicht so schlimm. Außerdem ging es ja dann auch zur Hundeschule.
Da wurde heute Leinenlaufen geübt. Das ging so bei mir, ich ziehe immer noch nach einiger Zeit zu viel an der Leine. Das will der Chefe in der nächsten Zeit mit mir üben, damit ich sowas nicht mehr mache. Die nächste Übung (oder vielmehr die Übungen) bestanden dann daraus, dass wir Hunde uns am Straßenrand hinsetzen mussten, die Chefes dann auf die andere Straßenseite gingen und dann haben die da drüben den Clown gemacht. Haben sich hingehockt oder sind aufgesprungen, hin- und hergelaufen oder haben sonstigen Unsinn veranstaltet und wir durften uns nicht rühren.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_hundeschule_003.jpeg"

Übung am Straßenrand


Weil es dabei soviel Leckerchen gab, habe ich das alles auch gut mitgemacht. Nur einmal gab es etwas Unruhe, da hatte einer der Hunde eine eigene Idee von der Überei und alle sind dann zusammen gelaufen und haben gemeinschaftlich Unfug gemacht. Das war aber nur ein kurzes Intermetzel oder sowas. Nix Schlimmes. Bei den vielen Leckerlis war ich aber nach der Stunde eigentlich dann auch satt. Und müde auf jeden Fall auch.

Mo., 20.10.25

Auf unserer heutigen Morgenrunde hat es ganz leicht gefieselt. Zuerst. Auf dem Rückweg fing es dann an, etwas stärker zu regnen. Noch nix Dolles, hat der Chefe gemeint. Pah! Aber für mich wohl! Wasser von oben finde ich eben doof. Das liegt in meinen Gähnen oder wie wie das heißt. Jedenfalls hatten meine beiden Vorgänger das auch, sagt der Chefe. Die fanden das ebenso saublöd wie ich. Weil ich immer schneller wurde (ich wollte halt nach Hause), hat der Chefe mir die Leine wieder angelegt. Mist! Ich habe dann angefangen, an der Leine zu ziehen, um möglichst schnell ins Trockene zu kommen. Mann, war ich froh, wieder im Haus zu sein! Das nächste Mal kuck' ich mir vor dem Spaziergang mal das Regenradar an, damit sowas nicht wieder passiert. Und wenn der Chefe mit mir in den Regen will, dann bleibe ich einfach sitzen. So!

Dann war für anderthalb Stunden eine Freundin des Hauses da, die Petra. Die hat auch einen Hund, hatte ihn aber nicht dabei. Die wollte mich nämlich kennenlernen und mal kucken, wie ich so aussehe. Ich habe mich natürlich wieder von meiner besten Seite gezeigt und bin nach dem gutentagsagen ganz artig im Körbchen liegengeblieben.

Zu Belohnung habe ich dann eine Denksportaufgabe bekommen. Die Chefin hat ein paar Leckerlis in eine Papprolle eingedreht und ich sollte versuchen, da irgendwie dranzukommen. Ich habe mich aber gar nicht lange mit überlegen aufgehalten und einfach die Leckerchen mit der Rolle gefuttert. Ha! Trick 17!
Das ist dann aber wohl nach hinten losgegangen, ab sofort soll ich keine solcher Dinger mehr bekommen (Pst: macht aber nix, ich weiß schon, wie ich irgendwie an Schlickerein komme, ich muss mich nur lang genug vor den Leckerschrank setzen und gaaanz lieb kucken, dann klappt das schon!).  ;-|  

So., 19.10.25

Heute ist der große Tag, wir fahren nach Duisburg zum Geschwistertreffen (eigentlich ja Welpentreffen, aber wir sind ja schon Junghunde!) und ich bin voll aufgeregt!
Aber erst gab es natürlich die Morgenrunde. Bei Fahrradfahrern und Schneckenstechern (das sind die Menschen, die beim Gehen mit Skistöcken, die manchmal kaum benutzt werden, unterwegs sind) habe ich mich gut benommen und alle vorbeigelassen, ohne hinterherzulaufen. Und dann haben wir wieder die Ela, die eigentlich Eliza heißt, wiedergetroffen. Sie ist eine Irish Terrier-Dame und durfte zum spielen mit mir von der Leine. Hurra!

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_ela_001.jpeg"

Ordentlich zusammen rennen, das macht Spaß!


Nach dem Spielspaß habe ich mich dann zu Hause erstmal wieder in mein Körbchen gelegt und ausgeruht. Zur Vorbereitung auf heute Nachmittag. Ich bin ja sowas von gespannt!

Und dann ging's endlich los. Mit der Blechbüxe nach Duisburg-Rheinhausen. An den Rhein (dass ist ein grooooßer Fluß, da fahren sogar Schiffe!). Da haben wir uns getroffen. 6 meiner Geschwister, Mama Missi und ich, einer hatte absagen müssen, wie schade.
Das erste Stück mussten wir alle an der Leine bleiben, damit niemandem was passiert, wenn mal einer Unsinn macht. Als wir aber in den Rheinwiesen waren (Rheinauen heißen die glaube ich), durften wir allesamt los und dann haben wir alle zusammen gerannt, getobt und geballert! Jubel, juchu!

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Fast alle auf dem Bild und unsere Chefes


Wir haben einen ausgiebigen Spaziergang gemacht und waren bis am Ufer, einige von uns waren sogar im Wasser drin!

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Nicht alle Ridgies sind wasserscheu, aber Wasser von oben finden alle doof!


Ich glaube, alle hatten riesigen Spaß. Wir sind auch ein paar anderen Hunden begegnet, einige von denen haben sogar mit uns gespielt. Aber die meiste Zeit waren wir unter uns.

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Hier sind wir sogar mal alle auf dem Bild zu sehen!


Fast 2 Stunden waren wir unterwegs, ehe wir wieder bei den Blechautos waren und dort haben wir uns dann verabschiedet. Die Chefes haben besprochen, dass wir so ein Treffen auf jeden Fall nochmal machen wollen. Da freue ich mich ja jetzt schon drauf!
Dann ging es in der Autobüxe wieder nach Hause und ich war so platt, dass ich über eine Stunde lang geschlafen habe.
Jetzt muss ich das alles erst einmal reflektifizisieren oder so.

Sa., 18.10.25

Ich konnte heute Nacht ja kaum schlafen, so aufgeregt bin ich wegen morgen. Das Treffen mit meinen Geschwistern wird bestimmt ganz toll!
Tja, und vom heutigen Morgenspaziergang gibt es auch was Besonderes zu erzählen: ab sofort pinkle ich wie ein Kerl! Ich habe heute morgen dreimal das Beinchen gehoben und zwar so hoch, wie es irgendwie nur geht. Und ich bin nicht umgefallen oder ins Wanken gekommen! Ha! Der Chefe meint, dass ich mir das bei anderen Hunden abgekuckt habe. Aber das streite ich persönlich ganz vehelement oder wie das heißt ab. Nix hab' ich mir abgekuckt. Das ist ein Zeichen von Reife! So nämlich!
Jedenfalls war der Chefe deswegen ganz begeistert, weil ich jetzt nämlich nicht mehr mitten auf den Bürgersteig mache, sondern immer eine Ecke, einen Busch oder Baum suche. Nun ja, sonst macht es auf drei Beinen ja auch keinen Sinn, oder?

Später gab es dann ein kleines Nickerchen. Die Chefin hat mir dafür das Körbchen (hm, eigentlich ja wohl eher den Korb) in die Sonne geschoben. So lässt es sich aushalten!

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Hier seht ihr mich beim beten: ich als Sonnenanbeter!


Da habe ich es mir eine ganze Zeitlang gemütlich gemacht. Ich bin auch nur einmal aufgestanden, weil es aus dem Flur so komisch geklingelt hat. Da wollte ein kleiner Nachbarsjunge uns besuchen kommen. Weil der aber etwas hektisch war und ich das doof finde, waren wir nur kurz mit ihm draußen auf der Straße und sind dann aber schnell wieder reingegangen. Im Körbchen war es halt doch viiiel gemütlicher!
Später war der Chefe dann eine ganze Zeit lang weg zum Einkaufen und ich war mit der Chefin allein. Und weil das Wetter draußen so gut war, hat sie mir die Matte aus dem Fahrradanhänger auf der Terrasse in die Sonne gelegt. Na das lässt sich ja ein Sonnenanbeter wie ich nicht zweimal sagen und ich habe es mir dann draußen auf der Terrasse gemütlich gemacht.

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Noch besser als drinnen im Körbchen: draußen im Sonnenschein!


Und dann ging es auf die Mittagsrunde. Die verlief dann unspektakulär. Zweimal musste ich mich hinsetzen, damit Fahrradfahrer an uns vorbeikonnten und Hunde haben wir den ganzen Gang über nicht getroffen. Erst ganz kurz vor zu Hause ist uns noch ein Hund entgegengekommen, ein brauner Pudelmix war das. Den Namen weiß ich gar nicht. Den habe ich aus sicherer Entfernung angebufft und -geknurrt, weil der komisch aussah. Der hatte so einen seltsamen Kragen am Hals und das war mir perhauptz nicht geheuer. Deswegen hat mich der Chefe dann auch recht zügig dran vorbei geführt. Wer weiß, wofür das gut war.

Später, gegen Abend, haben der Chefe und ich noch einmal eine Runde gemacht und dabei den Damon besucht. Auf dem Rückweg sind wir einem Hund begegnet, der ganz allein unterwegs war. Der lief auf einem Acker herum und ich habe ein wenig mit dem gespielt. Er ist uns danach noch ein Stück hinterhergelaufen, aber nach einer Zeit ist er umgedreht und fortgelaufen. Der Chefe meinte ihn zu kennen. Nicht mit Namen, sondern nur vom Ansehen her. Er meinte, dass er wohl von einem Bauernhof in der Nähe kommt. Hoffentlich hat er nach Hause gefunden.
Bei uns zu Hause gab es nach dem Futter noch ein paar Streicheleinheiten und einen leckeren Pansenstreifen. Schmeckt super, aber die Chefes finden den Geruch leicht streng. Macht mir aber gar nix aus, hihi!

Fr., 17.10.25

Morgenrunde. Wie immer. Natürlich morgens. Heute war richtig was los. Zuerst sind wir Franzi und ihrem Chefe begegnet und haben uns alle doll begrüßt. Inzwischen gehe ich aber auf Franzi anfangs etwas vorsichtiger zu, weil sie mich sonst auch schon mal anknurrt.

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Ich bin überzeugt, in unserem Familienstammbaum gibt's Katzen!


Der Nächste war dan Anton mit Chefe. Wir durften auf dem Acker etwas ballern und haben das auch gemacht, als dann Hanno ins Spiel kam. Die Chefes von Anton und Hanno sind verwandt, daher kennen sich alle schon ganz lange und Hanno hat dann ein wenig mitgemischt. Und noch ein Hund ist an uns vorbeigekommen, aber der war an der Leine und durfte nicht mitspielen. Wie schade!
Und dann ging es auch schon wieder nach Hause.

Vor dem Mittagessen hat der Chefe mich gewogen. 25,5 kg wiege ich jetzt und meine Größe ist jetzt schon 60 cm, jawohl!

Nach dem Mittagsfutter haben wir dann einen Ausflug gemacht. Zuerst ging es nach Gescher, dort mussten die Chefes eine Besorgung machen.
Und dann ging es ins Paradies! Ins Hundeparadies! Jedenfalls riecht es dort so. Wir waren nämlich in einem Geschäft, wo es nur Tierfutter gibt. Und da riecht es natürlich sen-sa-tio-nell! Ährlich! Dort haben sich die Chefes beraten lassen, was für ein Futter wohl für mich gut sein könnte. Ich mache nämlich viel zu viele Haufen am Tag und die sind auch noch viiiiel zu groß. Und um das jetzt etwas in den Griff zu kriegen, soll ich demnächst anderes Futter bekommen. Vielleicht hilft es ja. Jedenfalls ist der Laden für Hunde ein wahres Schlaraffenland!

Wieder zurück ist der Chefe nochmal mit mir eine Runde gegangen und wir haben Elsi und Frodo getroffen, natürlich mit ihrer Chefin. Nach einem kurzen Spiel musste ich eine Zeitlang ordentlich stillsitzen, was ich auch zur Zufriedenheit des Chefes gemacht habe.

Zu Hause hat mir der Chefe dann verraten, dass wir am Sonntag einen ganz besonderen Ausflug machen werden: es geht nach Duisburg zum Geschwistertreffen. Ja genau, wir treffen uns da mit all meinen Geschwistern und meine Mutti, die Missi, ist ja vielleicht auch dabei. Hurra! Ich bin jetzt schon ganz aufgeregt und freue mich ganz dolle darauf!

Do., 16.10.25

Heute morgen habe ich auf unserer Morgenrunde die ersten beiden Male versucht, wie ein Kerl zu pinkeln. Ist mir aber noch nicht wirklich gelungen. Auf drei Beinen rumzubalancieren ist noch nicht so mein Ding und sehr hoch kriege ich die Füße auch noch nicht. Aber das wird schon werden. Die großen Hunde, die ich kenne, können das auch alle, dann werde ich das wohl auch lernen.

Und dann war wieder alles interessant.

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Rechts war's interessant, auf dem Weg, links am Wegesrand auch, überall ist's spannend!


Ich habe überall geschnüffelt und mir alles ganz genau angesehen. So machen die Spaziergänge Spaß!

Dann waren wir (schon) wieder mit dem Blechbüxenteil unterwegs. Nach Münster. Dort sind wir hingefahren, um die Chefin wieder abzuholen, die wir ja am Montag dorthin gebracht hatten. Die Fahrerei an und für sich war ja wieder recht unspektakulär, auch wenn es ab und zu an der Seite oder vorne raus mal was zu sehen gibt. Aber toll ist, dass das Rudel jetzt wieder komplett ist. Hurra!

Bei der Mittagsrunde habe ich Otis kennengelernt. Der hat mich anfangs etwas angeknurrt und angebellt, allerdings auf rumänisch, da kommt er nämlich her. Ich habe ihn aber trotzdem verstanden und mir gedacht, ich lasse ihn mal besser in Ruhe. Und dann kam Anton. Den kenne ich ja schon. Wir haben auf einem Acker so toll getobt, dass ich mich einmal volle Lotte überschlagen habe. Wir sind noch ein Stückchen zusammen gegangen, weil der Chefe aber irgendwann gemeint hat, dass es für mich reicht, haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Zu Hause gab's dann erst Mittagsfutter und dann ein Mittagsschläfchen.

Auf dem Abendspaziergang haben wir nochmal Anton getroffen. Nach einem kurzen Spielchen und gemeinsamen Stück des Weges waren wir aber auch schon wieder auf dem Heimweg.
Zack - das war's auch schon für heute!

Mi., 15.10.25

Das war ja vielleicht heute ein aufregender Tag!
Erst habe ich Ela kennengelernt, eine nette Terrier-Dame. Habe kurz mit ihr gespielt, sie wollte allerdings nicht so wie ich, also musste ich (wieder mal) an die Leine.

Dann ging's mit der Blechbüxe nach Bochum, Kumpels vom Chefe besuchen. Zuerst waren wir bei einem Martin. Der war sehr nett, bei dem durfte ich Kaminholz kauen und er hat mir sogar eine Decke geschenkt.

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Die neue Decke, schick, gelle?
(Boah, da kommt das Graue bei mir ja richtig durch bei der Beleuchtung - und nein! Es ist kein Weimaraner mit im Spiel gewesen!)


Wir haben auch zwischendurch einen kleinen Spaziergang gemacht, hinter dem Garten vom Martin. Das hat voll Spaß gemacht.

Danach ging es noch eine Station weiter zum nächsten Kumpel, dem Tom und seiner Frau Claudia. Da habe ich Leckerlis gekriegt, durfte mit einem Hundekauspielzeug spielen und habe mit dem Tom toll herumgekalbert.

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Hier seht ihr uns in Action!


Der Tom hatte echt Spaß daran, mit mir zu tollen, aber zwischendurch musste ich auch mal auf meine (neue) Decke und stillhalten. Das war ganz schön schwer, aber ich habe den Gastgebern und dem Chefe den Gefallen getan und mich ganz gut benommen.
Dann ging es wieder in die Büxe und nach Hause. Ich habe sofort zu Abend gefuttert und jetzt reflektiere ich den heutigen Tag noch mal (das sagen Menschen manchmal so, das bedeutet wohl, dass ich mir alles nochmal durch den Kopf gehen lasse).

Wie gesagt, es war heute alles sehr aufregend für mich!

Di., 14.10.25

Habe heute auf der Morgenrunde Franzi und Hanno getroffen. Zum spielen blieb aber nicht allzuviel Zeit, da Franzi mit ihrem Chefe in Gegenrichtung lief und Hannos Chefe, zwar in gleicher Richtung wie der Chefe und ich, es etwas eiliger hatte, weil er noch Brödels für das Frühstück holen musste. Ich habe jedenfalls alle, Hunde wie Menschen standesgemäß begrüßt habe.

Zu Hause gab es dann wieder einen Pansenstreifen. So langsam habe ich raus, wie man den verspeist und schmecken tut er ja, das muss ich zugeben, recht gut. Und er riecht auch klasse, wenn man darauf herumkaut. Jedenfalls für Hunde. Dann war wieder etwas ausruhen angesagt. Der Chefe meinte, ich solle mal etwas runterkommen, schließlich sei ja heute Nachmittag noch Hundeschule. Das habe ich eingesehen und ein Nickerchen gemacht.

Vor der Hundeschule haben wir noch einen kleinen Gang gemacht, bei dem es aber an zu nieseln fing, so dass der Chefe wieder zurück nach Hause wollte. Und der sagt, ich sei wasserscheu! Pah!

Wir sind dann nach Lette zur Hundeschule gefahren. Dort angekommen musste ich erstmal eine ganze Zeit neben dem Chefe sitzen und stillhalten. Und das, obwohl da schon fast alle meine Klassenkameraden standen. Das war ganz schön schwer und ich musste mich ordentlich konzentrifizisieren oder so ähnlich.

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Denkerstirn mit Konzentrationsfalten!


Dann wurde es ernst. Erst mussten wir alle sitzenbleiben, wenn ein anderer Hund an uns vorbeirennt und durften auch selbst mal vorbeilaufen. Später durften wir dann alle miteinander spielen. Ohne Leine. Das hat total Spaß gemacht mit so vielen Hunden. Obwohl ich ja das Gefühl nicht loswerde, dass uns unsere Chefes und die Hundeschullehrerin dabei genau beobachtet haben. Aber beim herumtoben merkt man das fast gar nicht. Ich jedenfalls nicht.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_hundeschule_002.jpeg"

Hurra! Herumtollen für alle (hier seht ihr nur ein paar von uns)!


Und dann kam was ganz Neues: Deckentraining. Wir mussten uns auf Decken setzen, legen oder stellen und sollten dann drauf bleiben, auch wenn unsere Chefes sich dann umdrehten und sogar ein Stück weggingen. Das war voll sauschwer. Echt! Ich habe das noch gar nicht hingekriegt. Jedenfalls war ich hinterher komplett kaputt und habe mich zu Hause erstmal direkt wieder auf's Ohr gehauen (so sagen wohl die Menschen, wenn man sich auf ein Schläfchen hinlegt) und so auf das Abendfutter gewartet.

Mo., 13.10.25

Menno, heute morgen gab es schon vor dem Frühstück eine kurze Runde. Als ich alle meine Geschäfte erledigt hatte, waren wir auch schon wieder auf dem Rückweg. Ich habe mich dann auf meiner Matte am Sofa mit ein paar Kauspielchen beschäftigt und später sind wir dann zu dritt eine normale Runde von knapp 30 Minuten gegangen. Im Moment soll ich ja immer nur gut 5 Minuten lang je Lebensmonat laufen, also sind wir im Moment bei 25 Minuten pro Gang. Klappt nicht immer, aber immer öfter. Es war aber nix los auf dem Gang außer der Eisenbahnüberquerung. Da, wo wir immer rübergehen, muss ich jetzt immer auf der einen Seite sitzenbleiben und warten, bis der Chefe mich ruft. Das habe ich jetzt auch schon ganz gut gelernt. Das warten klappt schon fast immer, nur manchmal stehe ich schon auf, das findet der Chefe doof. Aber ich kriege den bestimmt noch so weit, dass ihm das egal ist, oder?

Zu Hause habe ich dann das erste Mal was anderes zum schlickern gekriegt als die getrockneten Hühnerflügel und zwar ein Stück Trockenpansen. Den kannte ich noch nicht. Nachdem ich das Teil erstmal ausgiebig beschnuppert habe, fing ich an darauf herumzukauen und siehe da, das schmeckt echt gut. Hoffentlich gibt es davon noch mehr! Lecker!

Und es gab auch wieder eine Blechbüxenfahrt. Nach Münster, wo ich ja schon einmal war. Diesmal haben wir die Chefin dort hin gebracht, sie bleibt jetzt wohl ein paar Tage dort. Dann bin ich doch glatt solange mit dem Chefe alleine. Aber das boxe ich wohl über die Latte. Ich werde gut aufpassen, dass ihm nix passiert! ;-)

Gegen Abend waren wir dann noch beim Damon und seinem Chefe zu Besuch und haben dort auch noch den Merlin mit Chefin getroffen. Als es dann auf den Rückweg ging, sind wir auch noch auf Balu gestoßen. Schafe habe ich dann auch noch gesehen und - jetzt kommt's, das Highlight des Tages: ich habe in den Feldern eine Maus gefangen und gefuttert! Der Chefe war total unbegeistert und hat immer "Iiih-ba! gerufen, aber das habe ich einfach gar nicht ignorifizisiert oder wie das heißt. Ich bin immer vor ihm weggelaufen, habe die Maus ein paarmal aus dem Maul verloren, aber immer wiedergefunden und dann habe ich sie verspiesen. Danach musste ich an die Leine, so ein Quatsch. Deswegen werde ich trotzdem die nächste Maus, die ich kriege, auch auffuttern! So!

Nach dem Abendessen ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends über und ich habe schön vom Tag geträumt.

So., 12.10.25

Auf der Morgenrunde haben wir Anton mit seinen Chefes getroffen und sind ein Stück des Weges zusammen gegangen. Natürlich durften wir auch miteinander spielen, mussten aber ab und zu damit aufhören, weil Radfahrer, Fußgänger, Jogger, Schneckenstecher (das sind so Menschen, die mit Skistöcken spazieren gehen, sagt der Chefe) und sogar ein Auto in den Feldern unterwegs waren und wir sollen ja nicht dorthin oder hinterher laufen. War aber trotzdem schön.

Dann hatten wir bei uns zu Hause wieder mal Besuch, der natürlich nur wegen mir gekommen war. Also habe ich mich wieder von meiner besten Seite gezeigt, alle freundlich begrüsst und danach in Ruhe gelassen. Das fanden alle gut. Ich habe mich halt auf einer meiner Matten mit einem Spielzeug beschäftigt und hatte dadurch auch keine Langeweile. Und nach einer Stunde war der Besuch auch wieder weg und wir waren noch eine Zeitlang im Garten Action machen.

Kurz nach dem Mittagessen ging es dann zum Kreuzweg. Das ist eine Allee hier in Coesfeld, wo man toll spazierengehen kann. Da waren wir mit einer Freundin von den Chefes verabredet, die mich auch mal kennenlernen wollte. Und haben dann dort zusammen eine kleine Spazierrunde gemacht. Unterwegs sind wir dann noch Bekannten vom Chefe begegnet, die mich auch zum ersten Mal gesehen haben. Das ist dann immer ein großes Hallo und Juchu.
Ja und weil jetzt gerade Herbst ist und da wohl immer Blätter von den Bäumen herunterfallen und die ganz braun sind, jedenfalls nicht mehr grün wie sonst im Sommer, habe ich festgestellt, dass meine Fellfarbe der von den Blättern ganz doll ähnelt.

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Mein Papa: Kiano von den Königseichen, mein Fell: herbsteichenlaubfarben!


Kein Wunder, weil das waren nämlich alles Eichenblätter und mein Papa ist ja ein "von den Königseichen". Was soll da denn auch anderes herauskommen, oder?

Der Spaziergang vor dem Abendessen führte uns dann wieder in die Felder. Den Anton habe ich nochmal getroffen, aber so richtig spielen wollte der mit mir nicht. Am Bahnübergang musste ich wieder "warten" üben und der Chefe war ganz zufrieden mit mir. Das werden wir in nächster Zeit noch vertiefen, hat er gesagt. Und die Mali habe ich noch getroffen. Die saß aber in einem Fahrradanhänger und durfte nicht zu mir raus. Läufig sei sie, wurde erzählt, was imnmer das auch bedeuten mag. Jedenfalls darf sie die nächsten 3 Wochen nicht mit mir spielen, alle Dates sind abgesagt. Wie doof!

Dann hat man mich mal wieder schmählich allein gelassen. Gut 2 Stunden lang. Am Ende war's sogar dunkel. Im Flur. Mit Sparbeleuchtung. Sowas! Ich habe mich aber in mein Schicksal ergeben und in meinem Körbchen abgewartet, bis wieder jemand (in diesem Falle die Chefin) wieder auftaucht. Zum sogenannten Stammtisch waren die Herrschaften unterwegs und meinten, mich während der Zeit zu Hause asllein lassen zu können. Hat ja auch geklappt. Als die Chefin wiederkam, lag ich gerade entspannt in meinem Körbchen. Ich bin aber, als sie mit dem Fahrrad vorbeifuhr direkt wieder aufgestanden und habe sie standesgemäß begrüßt. Genau wie den Chefe, der eine gute Stunde später wieder nach Hause zurückkam. Also war alles gut. So (das ist zwar kein Satz, aber 'ne Aussage)!

Sa., 11.10.25

Ungewöhnlich. Heute haben sowohl die Chefin als auch der Chefe mit mir zusammen den Morgenspaziergang in die Felder zur Wiese gemacht. Allerdings waren heute morgen die sozialen Kontakte gleich Null. Wir sind auf dem ganzen Gang nicht einem einzigen Hund begegnet. Erst auf dem Rückweg, schon wieder bei den Häusern, haben wir so eine Riesenfluse getroffen. Ich weiß noch nicht mal seinen Namen. Er war zwar recht interessiert, hat mich jedoch am Ende noch ein paarmal angebellt. Aber das macht mir ja gar nix aus, ich wollte trotzdem mit ihm spielen. Ging dann aber doch nicht, weil wir beide an der Leine waren.

Zu Hause haben die beiden Chefes dann die Terrasse saubergemacht, Möbel verrückt und in eine Hütte geschleppt und dann gefegt. Ha! Das ist ja was für mich! Ich habe nach Herzenslust dieses Besengetüm ausgebellt und die beiden Chefes haben immer "Nein!" gerufen. War mir egal! Ich habe so lange gebellt, bis man dieses Besendings nicht mehr benutzt hat. Und dann hatte der Chefe auf einmal so ein Teil in der Hand, das von Zeit zu Zeit zo komisch gebrummt hat. Aber nicht so dunkel wie ein Bär, nee, viel heller und dann war plötzlich ein Haken an der Zaunwand. Das ist bestimmt ein Soda-Haken, der hängt nämlich nur so da. Dieses Brummdingen, der Chefe hat dazu Akkuschrauber gesagt (dass das richtig geschrieben ist, liegt daran, dass der Chefe mir das vorgesagt hat) benutzt man dazu, Sachen irgendwo zusammen- oder anzuschrauben. Naja, wie auch immer, wenn es gebrummt hat, habe ich das Ding auch angebellt und wenn es auf dem Boden lag, war es ganz still. Ich bin dann mal gaaanz vorsgesichtig dahin und habe es kurz abgeschnuppert. Aber sicher ist sicher, da gehe ich mal lieber nicht so nahe dran.
Dann war die Action im Garten auch schon wieder vorbei und ich habe mir ein kleines Nickerchen gegönnt.

Nach meinem Schläfchen waren wir noch ein paarmal kurz im Garten und dann sollte ich wieder ins Haus. Hab' ich auch gemacht, aber da war ich dann doch eine Zeitlang etwas unruhig (gelinde gesagt), so dass der Chefe meinte, mit mir noch eine kleine Spazierrunde zu machen. Und da habe ich den kleinen Hund von heute morgen wiedergetroffen. Der ist aus der Nachbarschaft und jetzt weiß ich auch, wie er heißt: nämlich Pino (natürlich nur Pino, ohne nämlich!). Und wir haben auch eine ganze Zeitlang miteinander gespielt!

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_pino_coe_001.jpeg"

Ich kann auch mit kleinen Hunden spielen!


Das hat auch dolle Spaß gemacht (mir jedenfalls), aber dann sind wir unsere Runde allein weitergegangen.

Später habe ich noch ein Nickerchen gemacht und gewartet, was heute noch so alles passiert.

Und tatsächlich. Zuerst hat die Chefin mit mir noch ein paar Sachen geübt, die ich schon aus der Hundeschule kenne. Ich finde, dass die schon ganz gut geklappt haben.
Und dann kam am frühen Abend noch Besuch, der mich auch noch kennenlernen wollte. Chefins Schwester (die mich schon kennt) und der älteste Sohn standen plötzlich im Garten und der hat mit mir Ball gespielt. Feine Sache! Er kannte ja auch meine beiden Vorgänger Elvis und Henk und fragte sofort, warum ich so eine seltsame Fellfarbe habe. Ich finde das ja gar nicht seltsam, sondern eher selten. Da meinte er doch glatt, ich sei eine Promenadenmischung. So eine Frechheit! Aber gespielt hat er ganz toll mit mir, vor allem Fangen mit Ball!

Fr., 10.10.25

Heute morgen ging es bei ganz gutem Wetter morgens mal wieder in die Felder. Ist halt hier zu Hause unser Standardweg. Und weil der Chefe ja immer sein Dingsbums mit hat, mit dem er mich fotofieren kann oder wie das heißt, hat er das heute morgen auch mal wieder getan.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_felder_001.jpeg"

Hier ist die heutige Morgenfotofie von mir. Ich seh' doch klasse aus, oder?


Dann hat er mich schon wieder schmählich alleingelassen. Fast zweieinhalb Stunden. Zum Arzt muss er, hat er als Entschuldigung vorgebracht. Naja, ob das immer alles so stimmt ...
Irgendwann war er aber dann ja auch wieder da. Und es ging dann auch sofort weiter. Mit dem kleinen Blechbüxendingsbums, er sagt immer Auto, ging es erstmal in die Stadt. Er hatte nämlich vergessen, meine Versicherungsunterlagen für meine Anmeldung in Coesfeld nachzureichen. Da musste ich aber in dem Auto sitzenbleiben und warten. In einer tiefen Garage. Als er die Geschichte dann erledigt hatte, hat er mich aber abgeholt und wir sind in der Innenstadt, in einer Fußgängerzone (Ha! Dass ich nicht lache. Da fahren Fahrräder, Roller und sogar Autos herum) ein Stück auf und ab gelaufen und dann hat er noch in einem Geschäft irgendwas abgeholt, bevor es dann zurück in die tiefe Garage ging.
Dann haben wir noch Oma irgendwohin gebracht und sind anschließend nach Münster gefahren. Zur Arbeitsstelle der Chefin. Um sie abzuholen. Das war aber perhauptzt gar nie nicht der wirkliche Grund. Neenee, ich sollte der Melli (die hat ja schon in was mein Gästebuch reingeschrieben) persönlich vorgestellt werden, die hatte mich ja noch gar nicht live gesehen. Wir haben dann auch sofort eine Fotofie gemacht.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_melli_001.jpeg"

Hier seht ihr mich mit Melli!


Sie hat sich auf jeden Fall sehr über unser Zusammentreffen gefreut.

Zurück in COE habe ich dann noch eine neue Bekanntschaft gemacht: Nala, ein etwa gleichaltriges Ridgiemädel aus Coesfeld. Wir haben uns erst ganz vorsichtig miteinander bekanntgemacht und dann aber toll miteinander gerauft und getobt. Das hat echt richtig Spaß gemacht und ich war hinterher total fertig.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_nala_001.jpeg"

Mal war ich oben, mal war Nala unten (neenee, stimmt nicht, die war auch mal oben! Hier sieht man auf jeden Fall ganz gut, dass wir beide ganz unterschiedliche Fellfarben haben ...)


Die abendliche Runde war dann eher unspektakulär und jetzt mache ich es mir bei meinen Chefes am Sofa gemütlich.


Do., 09.10.25

Nach der heutigen Morgenrunde waren der Chefe und ich bei Damon, dem besten Kumpel meines Vorgängers Henk, zu Besuch. Wir haben gemeinsam einen Spaziergang in den Feldern gemacht. Leider ist der Damon schon über 13 Jahre alt und spielt mit mir perhaupz nicht. Manchmal, wenn ich ihm etwas zu nahe komme und ihn zu offensiv zum spielen auffordere, knurrt er mich sogar leise an. Dann ist es wohl besser, wenn ich ihn in Ruhe lasse. Aber auf unserem Weg gab es ja sowieso genug Interessantes zu sehen, also war auch alles in Ordnung.

Mittags hate ich wieder ein Date mit Mali. Wir haben knapp eine halbe Stunde lang miteinander getobt wie verrückt. Zwischendurch gab es dann aber auch ein paar Pause.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_mit_mali_004.jpeg"

Hier sind wir gaaaanz kurz vor Pausenende!


Wieder zu Hause gab es natürlich erstmal ein Schläfchen, spielen mit Mali strengt doch ganz schön an!

Mi., 08.10.25

Nach dem Frühstück waren der Chefe und ich auf unserer Morgenrunde unterwegs, die aber weitestgehend ereignislos verlief. Wir haben keine Hunde getroffen, also hatte ich sozusagen keinerlei soziale Kontakte. Lediglich zwei Menschen liefen uns über den Weg, mit denen der Chefe sich unterhalten hat. Und er hat jedem so ein kleines Kärtchen in die Hand gedrückt. Visitenkarten heißen die Dinger, davon hat er jetzt immer welche in der Jackentasche und verteilt die auch. Da steht drauf, wie man mich erreichen kann und wie man mich im Internetz oder wie das heißt finden kann. Keine Ahnung was das soll.

Wieder zu Hause hat er sich für knapp eindreiviertel Stunden lang aus dem Staub gemacht und ich musste allein bleiben. Frühstücken mit ehemaligen Kollegen wollte der feine Herr, da war ich wohl ein Klotz am Bein. Pah, soll er das doch ohne mich machen, er wird schon sehen, was er davon hat! Irgendwann war er wieder da und ich hab' mich schon wieder gefreut wie Bolle. Naja, eigentlich muss ich das ja auch tun, sonst kommt der womöglich irgendwann mal nicht wieder. Es ging auch sofort in den Garten, wo ich erstmal mit meinem kleinen roten Ball gespielt habe und danach dann meine tollen 5 Minuten hatte. Anschließend war ich müde genug für so ein kleines Schläfchen.

In der Mittaagszeit kam dann heute ganz kurz mal die Sonne durch. Da musste ich sofort "modellsitzen" und stillhalten. Das fällt mir ja besonders schwer, eigentlich habe ich ja immer so viel Power, dass ich immer in Bewegung bin. Aber ich habe dem Chefe den Gefallen getan. Und hier ist das Ergebnis:

Bild "Meine Erlebnisse:piet_sonnenanbeter_001.jpeg"

In der Sonne als Model posieren!


Nachmittags war der Chefe dann mit mir in den Feldern unterwegs. Auf dem Weg dorthin kam uns dann ein Mensch entgegen, den der Chefe auch schon wieder kannte. Jetzt kenne ich den auch, der heißt Michael und hatte sogar Leckerlis in der Tasche. Er wollte zu uns, weil er gehört hatte, dass ich in Coesfeld eingezogen bin und mich deshalb besuchen wollte. Das Kennenlernen hat nun kurz vor den Feldern stattgefunden und die Leckerchen habe ich dort auch gekriegt. Der darf uns gerne mal wieder begegnen, der war ja auch echt nett!
Der Chefe hat ihm auch direkt so eine Visitenkarte in die Hand gedrückt, damit der auch mal auf dieser Weberseite (oder hieß das Weppseite? Ich weiß es gar nicht ...) vorbeikuckt. Voll peinlich, das Ganze!
In den Feldern habe ich mich erst auf unserer Spielwiese vergnügt und danach binn ich dann auf den frisch bearbeiteten Äckern der Gegend in ordentlichem Tempo hin und her gerannt und habe mir dabei die Füße schmutzig gemacht.
Zu Hause wartete die Chefin schon mit einer Wasserschüssel, in der ich erst die Füße gewaschen kriegte, bevor ich nach dem Abtrocknen wieder ins Haus durfte. Die Chefes sind aber auch was pingelig, das bisschen Dreck hätte sich ja im Haus so verteilt, das hätte man perhaupzt gar nie nicht wiedergefunden!

Di., 07.10.25

Weil ich durch Melanie, Bernhard und Tayo im Gästebuch darauf aufmerksam geworden bin, dass ich ja heute genau 5 Monate alt geworden bin, habe ich den Chefe dazu animiert, mir ein Extra-Leckerchen zu geben. Und das hat er auch getan. Ich kann ihn inzwischen schon recht gut hypnotisieren, wenn ich mich vor den Leckerschrank setze und ihn mit dem richtigen Blick anschaue, dann fliegt ganz oft ein Leckerchen in eins meiner Körbchen. Top!

Dann sind wir einkaufen gegangen. Ich musste aber draussen bleiben und habe gaaaanz lange warten müssen. Eigentlich war das ja auch ganz schön gemein, mich draußen in der Kälte an einem Fahrradständer anzuleinen und einfach wegzugehen. Ich konnte ihn zwar zuerst noch durch ein Schaufenster sehen, aber dann war er auf einmal weg. Da bin ich dann mit den Vorderpfoten auf die Fensterbank und habe in den Laden hereingekuckt. 5 Minuten minnigens, wenn nicht sogar 6 hat das Ganze gedauert, bis der Chefe wieder aus dem Laden rauskam. Und nach soooo langer Zeit habe ich ihn, als er wieder bei mir war, ganz euphorisch begrüßt. Das war aber auch lange. Puh!
Auf dem Nachhauseweg haben der Chefe und ich dann noch eine Frau mit ihrer Hündin Wilma kennengelernt. Der Chefe kannte sie auch noch nicht. Wilma kommt aus Griechenland und wir haben uns ein wenig beschnuppert.
Und dann sind wir noch auf Hanno mit seinem Chefe getroffen. Ich bin gaaaanz vorsichtig auf ihn zugegangen und er war auch sehr zurückhaltend. Dann haben wir beide etwas geschnuppert und als Hanno dann plötzlich ein paarmal gebellt hat, hatte ich erst ein bisschen Schiss. Er wollte aber nur spielen und weil das an der Leine in der Straße nicht ging, hat er wohl lediglich seinem Unmut Luft gemacht, mir gegenüber war er nämlich ganz freundlich. Ich freue mich schon auf ein Zusammentreffen in den Feldern!

Im Mittag musste der Chefe was mit dieser blauen Blechbüxe, dem kleinen Auto, erledigen und hat mich über eine halbe Stunde lang allein gelassen. Ich habe mich gut benommen und ihn bei seiner Rückkehr standesgemäß begrüßt. Er hat sich auch gefreut, mich zu sehen, aber nicht halb so begeistert wie ich. Er hat lediglich "Hi Piet!" zu mir gesagt und mich kurz gestreichelt. Was soll mir das wohl sagen? Vielleicht muss ich meine Begeisterung auch mal etwas im Rahmen halten. Mal sehen!

Und dann waren wir heute wieder, nämlich zum 3. Mal, in der Hundeschule. Wir haben ganz dolle geübt und alle haben sich ordentlich Mühe gegeben. Allerdings konnte ich es nach 45 Minuten nicht mehr aushalten stillzusitzen, bin aufgestanden und erst zum Chefe und dann zu einer blonden Schönheit, einer Labbi- oder Retrieverdame rübergelaufen. Das gibt jetzt bestimmt einen Klassenbucheintrag!

Abends bin ich dann noch den Chefes auf den Keks gegangen. Aber das waren sie selbst schuld. Man wollte nämlich nicht mit mir spielen und mich ruhigstellen und hat mir eins meiner Spielzeuge gegeben. Das war aber einer meiner Quietscher und als ich begonnen habe, darauf herumzukauen, hat es ständig - na was wohl? - gequietscht.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_quietscht_001.jpeg"

Ätsch! Der Quietscher macht klasse Geräusche, hihi!


Das habe ich dann ordentlich ausgekostet und eine ganze Zeit lang Geräusche gemacht, bevor ich die Lust verloren habe. Ich fand's gut, die Chefes wohl eher nicht. Aber irgendwann war es dann auch mal gut und ich habe mich zur Ruhe begeben.

Mo., 06.10.25

Heute morgen hatte ich mein drittes Mali-Date. Wir haben uns schon auf dem Hinweg getroffen. Weil wir aber nicht auf die nassen Äcker laufen sollten, mussten wir an der Leine bis zu unserer Spielweide laufen. War aber nicht schlimm. Wir hatten dann 20 Minuten Gelegenheit, zusammen zu toben und tollen, was wir auch ausgiebig gemacht haben. Trotz einsetzendem Nieselregen.
Nach der Dusche gestern schockt mich so ein wenig Niesel ja sowieso nicht mehr!

Später wollte der Chefe dann noch etwas einkaufen und hat mich deshalb allein zu Hause gelassen. 27 Minuten lang. Nix passiert. Ging aber auch nicht, weil der Chefe alles Spielzeug (2 Jacken, 6 Paar Schuhe und eine Tasche) weggeräumt hat. Ich weiß perhauptz nicht, warum! Jedenfalls war das schon mal länger als beim letzten Mal letzte Woche, da war er nämlich nur 11 Minuten weg. Dann hat er's ohne mich nicht mehr ausgehalten!

Abends gab's dann noch eine Runde durch die Nachbarschaft. Nicht so schön wie in den Feldern, aber ich muss ja hier auch alles mal gesehen haben und kennenlernen. Weil es ab und an mal ganz leicht geregnet hat, hat die Chefin ein paar Mal sowas komisches klein und groß gemacht und dabei gab es immer so seltsame Geräusche und ich habe mich zuerst immer etwas erschrocken. Am Ende war es aber nicht mehr schlimm und ich habe mich schon fast dran gewöhnt. Der Chefe nannte das Dingsda Schirm und er hat gesagt, das man das Ganze "aufspannen" nennt. Naja, ist mir egal, wie das heißt, Hauptsache, das ist nicht gefährlich für Hunde.

So., 05.10.25

Leberwurstpellenupdate (siehe den Eintrag von gestern):
Die Ballaststoffe in Form von Plastikwurstpelle sind wieder da. Der Chefe hat seit gestern alle meine Haufen kontrolliert und ist heute fündig geworden. Jetzt ist er auch wieder beruhigt. Prima!

Dann gab's mit dem Chefe die Morgenrunde. Ich hatte etwas Bewegungsdrang und bin ordentlich über die Äcker gepest. Das macht so richtig Spaß! Wir haben auch Anton wieder getroffen, aber für mehr als eine halbe Minute spielen hat es heute morgen nicht gereicht, weil es zu regnen begann und beide Chefes schnell weiter wollten. Naja, egal.

Vor dem Mittagessen sind wir dann alle spazieren gegangen. Es hat gottseidank nicht geregnet und wir sind am Coesfelder Berg gewesen (Berg? Dass ich nicht lache. Da ist ja der Backelsberg in Duisburg fast höher! ;-)  )

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Hier seht ihr mich und im Hintergrund die "Dreilinden" am Coesfelder Berg!


Auf dem Rückweg ging es dann durch einen recht dunklen Wald. Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst schnuppern sollte. Mann, das war interessant!

Am Spätnachmittag, nach dem futtern und einem mittleren Mittagsschläfchen im neuen Schlafsack (naja, wohl eher gebrauchten, der ist nämlich von meinem Vorgänger) ging's dann nochmal mit dem Chefe los.

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Der "neue Schlafsack"


Ich habe mich ordentlich auf den Äckern ausgetobt und Jagd auf Tauben und Krähen gemacht, egal ob die 10 Meter hoch flogen oder auf dem Acker saßen. Und einmal bin ich so schnell gerannt, dass ich mich einmal komplett überschlagen habe. Der Chefe meinte nur, ich könne ja Stuntdog werden, das Talent dazu hätte ich ja wohl. Und zwei Jagdterrier habe ich auch noch kurz kennengelernt und beschnuppert (aber das nur am Rande).

Zu Hause kam nämlich dann der unangenehme Teil, über den ich hier berichten muss. Weil ich mich standhaft gewehrt habe, meine Pfoten mit einem Handtuch saubermachen zu lassen, bin ich übelst misshandelt worden. Ja genau, ihr habt das ganz richtig gelesen. Zu zweit haben mich die Chefes gepackt und in die Dusche gezerrt. Und da gab's Wasser von oben! Folter! Wenigstens war das Wasser warm, aber das kriegen sie trotzdem wieder! Ha!

Und jetzt ist es draußen schon wieder dunkel, da leg' ich mich doch besser so langsam mal hin.

Sa., 04.10.25

Regen. Schon seit heute Nacht. Igittigittigitt! Das ist ja so gar nicht meins. Wasser von oben. Neeneeneeneenee! Kurz nach Mitternacht wollte die Chefin mich nochmal zum pieseln in den Garten schicken, aber nicht mit mir. Nass von oben und von unten auf nassem Gras, das geht gar nicht!
Eine Stunde später hat' dann der Chefe auch noch mal probiert: wieder nix. Ich bin ein paarmal an ihm vorbei immer wieder ins Haus geschlüppt. Dann hat er sowas wie "... dann blas' mich doch am Kopp ..." oder ähnlich gesagt und dann sind wir ins Bett gegangen (jaja, ich natürlich nicht, ich muss ja jetzt immer in mein Körbchen).
Und dann habe ich die beiden lang schlafen lassen. Bis nach 07:00 Uhr.
Und was soll ich sagen? Die Chefin war als Erste wach und hat gleich versucht, mich in den Regen zu schicken. Aber Pustekuchen! Das lasse ich mit mir nicht machen! So! Irgendwann hat sie es aber geschafft, mich auf die Terrasse zu locken und dann einfach die Tür zugemacht. Sie ist dann auch ganz tapfer mit mir in den Garten gegangen, wo ich erstmal, weil ich's nicht mehr ausgehalten hab', 37 Sekunden lang am Stück gepieselt habe. Und danach bin ich unter einen Baum gelaufen, wo nicht ganz so viel Regen bis unten kommt und habe dort mein großes Geschäft erledigt.
Und dann aber nix wie rein ins Haus, wo es auch sofort Frühstück gab.
Eine halbe Stunde später schwante mir Schröckliches: der Chefe hat sich so ganz viele komische Sachen angezogen, Regenzeug hat er das genannt. Dann wurde ich angekleidet mit Halsband und Geschirr und dann sollte ich doch tatsächlich mit ihm im Regen spazieren gehen.
Na dem habe ich aber sowas von 'nem Strich durch die Rechnung gemacht. Keinen Meter bin ich freiwillig mitgegangen. Zuerst hat er es ohne Leine versucht, aber da bin ich einfach vor der Haustür sitzen geblieben. Dann der Versuch mit Leine am Geschirr. Da hat er mich mitgezogen beziehungsweise am Geschirr hochgehoben (jaha, noch kann er das, weil ich ja noch nicht soooo schwer bin), ich habe mich aber immer direkt wieder umgedreht und wollte zurück zum Haus.
50 Meter weiter habe ich mich dann vor einem Haus in der Nachbarschaft an einem Dings, was der Chefe Wohnwagen nennt, untergestellt und habe im den Finger gezeigt. Hingesetzt habe ich mich und bin auch erst wieder losgelaufen, als er mich von der Leine gelassen hat. Und wohin? Na klar, richtig geraten, nach Hause bin ich schnurstracks gerannt und habe mich dort vor die Tür gesetzt und gewartet, bis der Chefe wieder da war und ich dann auch ins Haus gelassen wurde.

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Wasser von oben find' ich doof!


Zu Hause habe ich es mir dann erstmal wieder gemütlich gemacht. Ich habe den Chefes beim frühstücken zugesehen, ein wenig an meinem Kauring rumgeknabbert und dann wollte die Chefin mich mit einem Leberwurstrest aus der Pelle bestechen, doch zu ihr zu kommen. Die ruft dann immer irgendso ein Wort, was die beiden Chefes "Zauberwort" nennen. Und immer, wenn das gerufen wird, gibt's etwas Leberwurst. Ich komme dann auch immer ganz schnell.
Und heute gab es Leberwurst aus der Pelle. Weil man mir aber nicht gesagt hatte, dass ich die Wurst nur ablutschen soll, habe ich die Pelle gleich mitgeschluckt! Na mal sehen, ob mir das gut bekommt!

Später musste ich dann aber doch noch in den Regen. Die beiden Chefes haben dabei einen ganz fiesen Trick angewandt: die sind einfach beide nach draußen gegangen und haben gewartet, bis ich auch vor der Tür stand. Und dann haben sie einfach die Tür zugezogen, mich angeleint und mit ein paar Leckerlis bestochen. Und was soll ich sagen? Wir waren dann eine halbe Stunde lang im Regen unterwegs und ich habe gemerkt, dass man davon perhaupzt nich stirbt. Und durch Pfützen kann man sogar durchlaufen. Eigentlich war das gar nicht so schlimm, im Gegentum, es hat sogar Spaß gemacht.
Nur das Abtrocknen zu Hause, das war doof. Das lass ich freiwillig nicht über mich ergehen, da muss man mich schon festhalten!

Fr., 03.10.25 (Feiertag: Tag der deutschen Einheit)

Heute hatte ich wieder ein Date mit Mali. Wir haben wieder toll getobt und hatten dabei viel Spaß. Unsere Chefes sind extra dafür auf eine Wiese gegangen, damit uns niemand in die Quere kommt.

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Toben auf der Wiese


Im Mittag sind wird dann zum Kläfftreff gefahren. Wir haben die Kläfftreffler getroffen, als sie wieder zum Treffpunkt zurückkamen und so konnte ich mich dann allen, den Menschen und den Hunden, vorstellen. Dann in ein paar Wochen bin ich alt genug, dass ich die großen Runden mitlaufen kann und das werde ich auch ganz bestimmt machen. Da sind inzwischen ganz viele neue und junge Hunde dabei, mit denen man ganz viel Spaß kriegen kann.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_0025.jpeg"

Hier sind schonmal drei davon zu sehen: Snickers (liegt unten), Shady (links) und Pina (in der Mitte und ich bin ganz rechts).
Wenn man sich das Bild so ansieht, könnte man sagen: drei gegen Einen ist unfair!


Wieder zu Hause war dann erstmal ein Mittagsschläfchen angesagt.

Bei unserem letzten Gang des Tages am frühen Abend haben wir dann noch Anton getroffen, mit dem habe ich in den letzten Tagen auch schon zweimal gepielt. Für mehr als zwei, drei Minuten hat es allerdings nicht gereicht, weil er noch am Anfang, wir aber schon am Ende unserer Runde waren. Aber das hat mir nix ausgemacht, gespielt hatte ich heute ja schon mehr als genug. Und den Anton, den treffe ich ja sowieso alle paar Tage. In den paar Tagen, die ich jetzt in Coesfeld bin, habe ich den ja schon zum dritten Mal getroffen.

Do., 02.10.25

Nach unserer Morgenrunde hat der Chefe mal nachgesehen, wie es mit meinen Zähnen aussieht. So richtig angenehm war mir das nicht, aber ich hab's über mich ergehen lassen. Es gibt Schlimmeres (stellt euch vor: ein Napf ohne Futter!).
Jedenfalls hat er festgestellt, dass ich so ganz viele Milchzähne wohl nicht mehr habe. Die kleinen spitzen Dinger sind hauptsächlich weg und die großen Zähne wachsen wohl erst noch.
Hier könnt ihr mal kucken:

Bild "Meine Erlebnisse:piet_0020.jpeg"   Bild "Meine Erlebnisse:piet_0021.jpeg"

Ein Zahnarzt kann das bestimmt viel besser!


Dann waren wir spätvormittags den Damon besuchen, heute war er auch zu Hause. Und der kleine Merlin war auch zu Besuch und wir haben zusammen einen Spaziergang gemacht.

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Hier seht ihr uns alle drei zusammen mit Manni, dem Chefe vom Damon


Und dabei sind wir auch an einer Stelle vorbeigekommen, da lagen so komische Viecher herum. Scharfe (glaube ich) hat der Chefe sie genannt, ob sie wirklich scharf waren, kann ich nicht sagen, ich konnte sie ja nicht probieren. Aber ich habe sie mir ganz genau angekuckt.

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Komische Tiere, die haben soviel Haare! Unfassbar!


Im Garten beim Damon habe ich dann noch eine Zeitlang herumgeschnuppert, bevor es dann nach Hause ging.

Auf unserer Abendrunde haben wir nochmal Damon und Merlin wiedergetreffen. Und dann auch noch Anton und Balu. Aber es wurde nur noch kurz getollt und dann war für uns auch Feierabend für heute.

Mi., 01.10.25

Auf dem Weg in die Felder haben wir Balu getroffen, aber nicht meinen Freund Balu, sondern einen Nachbarn. Sein Chefe hatte es aber eilig, so dass keine Zeit zum toben blieb.
Es war im Gegensatz zu gestern perhauptz nicht nebulös, herrliche Sicht in den Feldern. Wir haben Franzi getroffen, die ihren Chefe dort spazierenführte. Ich konnte mich schlecht trennen, als die beiden weiterwollten und musste deshalb an die Leine.
Auf dem Rückweg habe ich dann in Erwartung des Frühstücks mächtig an der Leine gezogen, allerdings war der Chefe stärker als ich. Ha, noch! Warten wir mal ab, wie es wird, wenn ich erstmal größer bin!

Später waren wir dann in der Stadt. Naja, was man hier auf dem Land so alles Stadt nennt. Städtchen vielleicht. Aber allerhöchstens. Da bin ich ja von Duisburg was ganz anderes gewohnt.
Nun, da waren wir jedenfalls. Der Chefe musste was wegbringen und hat mich dabei mitgenommen. Wir wollten dann auf dem Rückweg noch den Damon (das ist der alte Kumpel meines Vorgängers Henk) besuchen, aber da haben wir niemanden angetroffen. Deshalb ging es dann wieder nach Hause.

Da habe ich dem Chefe im Garten beim Abbau der Gartendusche geholfen. Einer von den Duschvorhängen war etwas eingerissen, da habe ich kurzerhand den Rest erledigt (hier im Video zu sehen).

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Hier helfe ich bei der Entsorgung eines Duschvorhangs. Das kann ich schon gut!


Zwischendurch hatte ich auch noch zweimal meine tollen Minuten und habe zu Chefes Ärger auch noch ein paar neue Löcher gebuddelt. Das gefällt ihm allerdings gar nicht. Mir aber, hehe!

Nach der Arbeit ist der Chefe dann wieder duschen gegangen, aber im Haus. Ich habe ihn dabei wieder gut bewacht, damit er nicht ertrinkt. Komischerweise hat er hinterher ein großes Tuch genommen und alles Wasser, das er an sich hatte, wieder abgewischt. Sehr seltsam, das Ganze. Wenn ich mal nass bin, dann schüttele ich mich einfach und dann ist das Wasser auch weg. Keine Ahnung, warum er das nicht auch so macht.

Nachmittags war der Chefe dann wieder mit mir in den Feldern unterwegs. Klasse! Wir haben dabei den Anton getroffen, der mit seiner Chefin auf seiner Spazierrunde war. Ich bin ganz vorsichtig auf ihn zu und habe mich zuerst gar nicht getraut, ihm ganz nahe zu kommen. Er hatte auch ein Bällchen in der Schnüss, das hat seine Chefin aber dann schnell eingesteckt. Ab da haben wir dann ganz toll Fangen gespielt. Er hat mich dann zwar ein paarmal etwas angeknurrt, aber er ist ja auch schon etwas älter und hat auf so eine ganz wilde Spielerei wahrscheinlich gar keinen Bock.

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Anton und ich bei der vorsichtigen Annäherung


Hat aber trotzdem Spaß gemacht und ich freue mich schon auf unsere nächste Begegnung.

Jau, und dann ist uns ja auch noch so ein Riesenungetüm auf dem Weg entgegengekommen. Riesengroße Räder hatte das Dings und Mordskrach hat es gemacht. Da saß jemand drin und der war dabei mindestens im ersten Stock! Na und das Teil (der Chefe hat das Trecker genannt) haben wir dann auf unserem Rückweg wiedergesehen. Das fuhr nämlich auf einem Acker rum. Da hab ich es mir aus sicherer Entfernung nochmal angekuckt.

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Trecker kucken. Aber von weitem: sicher ist sicher!


Zu Hause gab es dann direkt Abendessen und ich glaube, dass der Tag heute für mich gelaufen ist.