Die Pietseite - aus dem Leben eines Ridgies

Mai 2026

Hinweis: Die Erlebnis-Seiten werden immer oben fortgeschrieben. Daher stehen die jeweils ältesten Einträge immer unten auf der Seite.

Mo., 08.06.26

Heute war der Chefe schon früher auf als sonst und hat eine Zeitlang in der Garage herumgewurschtelt. Zwischendurch ist er mit mir zum Kreuzweg gefahren und wollte dort mit mir spazieren gehen. An der Kleinen Kapelle. Da waren aber heute jede Menge kleine Kinder, die mit ihren Betreuern einen Ausflug dorthin gemacht hatten. Und weil ich ja mal neben einem Kindergarten gewohnt habe und mir die Kleinen komisch vorkommen, habe ich schon von weitem angefangen, etwas zu brummen und mich hinter dem Chefe zu verstecken. Darum ist er dann mit mir auch nicht an den Minimenschen vorbeigegangen, sondern hat in entgegengesetzter Richtung einen gro0en Spaziergang in Sirksfeld gemacht. Besser war das.

Die Abendrunde heute fand dann erst nach dem Abendfutter statt. Der Chefe hatte nämlich vorher gar keine Zeit. Er hat sein zweirädriges Knattergefährt aus der Garage geholt und eine Riesentasche darauf befestigt. Er will nämlich morgen früh für über zwei Wochen mit ein paar Kumpels in den Urlaub fahren. Soll er doch, dann bleib' ich eben mit der Chefin allein hier. Pah!

Das bedeutet aber woh auch, dass in den nächsten mehr als zwei Wochen hier auch nichts mehr reingeschrieben wird, denn er ist ja mein Ghostwriter und schreibt immer alles auf, was ich ihm diktiere. Icht würde es ja selber machen, aber leider kann ich kein compjuterisch. Da werdet ihr alle wohl warten müssen, bis er wieder da ist.

Macht euch aber keine Sorgen, ich werde in der ganzen Zeit morgens gut aufgehoben sein, abwechselnd in der Huta, bei Manni oder auch mal bei der Annette in Velen (das ist die mit der Pina vom Kläfftreff, die ich auch schon ein paarmal besucht habe). Ihr seht also, es ist für mich gesorgt.
Und in gut zwei Wochen geht es hier dann ja auch weiter, also bleibt mir treu und lest dann immer fein weiter meine Geschichten! Bis dahi!

So., 07.06.26

Heute war nach einer Morgenrunde wieder Fahrtag. Es ging so langsam nach Hause. Um zwei Uhr waren wir wieder da. Der Chefe hat später noch eine große Runde mit mir gemacht und dann war auch schon wieder Alltag - oder wie der Franzose sagt, wenn er spanisch redet: Bisinäß leik juschuell!

Sa., 06.06.26

Weil es in Norddeich total überlaufen war, haben die Chefes beschlossen, weiterzufahren und so sind wir in M gelandet. Das ist die einzige Stadt in Deutschland, die mit nur einem einzigen Buchstaben geschrieben wird. Da war es auch klasse. Wir hatten einen Wohnbüxenabstellplatz an einem Hafenbecken und konnten aus dem Büxendings auf lauter kleine Schiffchen kucken. Boote heißen die eigentlich, sagt der Chefe, aber mir ist das egal. Das sind Schiffchen!

Bild "Meine Erlebnisse:piet_in_m_001.jpeg"

Hier seht ihr uns in M, die Schiffchen sind weiter links, aber hier leider nicht zu sehen.


Wir waren erstmal auf einem Stadtspaziergang und haben später noch mal so einen Gang gemacht. Dabei waren wir an einer Fischbude, wo die Chefes Fischbrödels essen wollten. Haben sie dann auch gemacht, nachdem der Chefe 50 Minuten lang in einer Menschenschlange gestanden und gewartet hat. Ich habe mir derweil mit der Chefin in der Nähe die Beine in den Bauch gestanden. Und dann haben die beiden gesagt, dass das Brödel toll geschmeckt hat. Na klasse! Ich habe nämlich nix abgekriegt, wie immer! Echt gemein!

Dann wurde der Abend eingeläutet und ich habe meinem Wohlgefühl dahingehend Ausdruck verliehen, dass ich es mir im Körbchen besonders bequem gemacht habe.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_in_wellness_haltung_001.jpeg"

Das ist meine "Wellness-Haltung", wenn ich das mache, fühle ich mich besonders gut!


Ich will mal so sagen, ich finde Urlaub in der Wohnbüxe fein, da ist man doch sehr viel unterwegs und an der frischen Luft. Man kann seine Zeit auch schlechter verbringen.

Fr., 05.06.26

Heute ging es nach einer Morgenrunde weiter nach Norddeich. Dort wurde die Wohnblechbüxe auf einem riesigen Stellplatz geparkt und dann ging es mit den Chefes zu Fuß ans Meer. Das ist da aber von so einer Promenade noch ein ganzes Stück weit weg, aber man kann es sehen.
Dort waren seeeehr viele Hunde und ich bin ja zurzeit etwas pubertär und will allen zeigen, dass ich die größten Eier habe und deshalb knurre ich im Moment alle Hunde, egal ob Männlein oder Weiblein, an. Das macht den Chefes aber offensichtlich keinen Spaß, die schimpfen dann nämlich immer mit mir. Naja, jedenfalls haben wir einen längeren Spaziergang gemacht und danach in der Wohnbüxe einen Mittagsschlaf.
Spätnachmittags ging es dann nochmal zum Meer. Den Hundestrand, den immer alle dort so toll finden, den fand ich perhauptz nicht gut, der ist ja nicht besonders groß und das Wasser da schmeckt auch gar nicht. Das hat wohl irgend jemand voll versalzen.

Danach war ich ungefähr eine Stunde lang allein in der Wohnbüxe und habe die ganze Zeit gedöst. Als die Chefes zurückgekommen sind, haben sie sich angeschlichen, um zu sehen, was ich so treibe. Aber Pustekuchen. Ich hatte sie natürlich gehört und schon auf sie gewartet und dann stürmisch begrüßt. In Raketen-Piet-Manier sozusagen!

Do., 04.06.26 (Fronleichnam)

Langes Wochenende, denn die Chefin hat Freitag frei. Also ging es heute morgen mit der Wohnplastikblechbüxe los und wir sind in Bad Zwischenahn gelandet. Dort haben wir es uns gemütlich gemacht und in einer Regenpause sind wir in die Stadt gegangen. Dort haben wir dann eine dort wohnende Freundin getroffen und sind mit ihr essen gegangen. In einem chinesischen Restaurant. Mutig, mutig, habe ich gedacht, nicht, dass man mich dort schlachtet. Aber nix ist passiert, alles war gut. Gegessen haben natürlich nur die Menschen, ich habe erst an der Wohnbüxe wieder was zwischen die Zähne gekriegt.
Danach habe ich's mir dann in meinem Körbchen gemütlich gemacht und ein Nickerchen gehalten.

Bild "Meine Erlebnisse:piet_im_koerbchen_002.jpeg"

Genauso gemütlich wie zu Hause!


Spätnachmittags haben wir dann noch einen Spaziergang durch die Stadt den Ort gemacht. Im Verlaufe verdunkelte sich der Himmel und es dräute (das ist pötisch und bedeutet "es drohte") zu regnen. So sind wir dann mit leicht erhöhter Ganggeschwindigkeit zur Wohnbüxe zurückgelaufen und ungefähr 7,36 Sekunden, nachdem wir im Gefährt waren, öffnete der Himmel seine Schleusen. Glück gehabt ("Luck had" würde der Engländer sagen)!
Nach dem kleinen Gewitter war es wieder trocken und die Chefes sind nochmal weggegangen. Ohne mich. Die haben mich glatt in der Büxe alleingelassen. Da habe ich es mir gemütlich gemacht und einfach abgewartet, bis sie wieder zurück waren. Zwischendurch, so nach etwa einer Stunde, hat der Chefe mal nach mir gesehen und festgestellt, dass alles in Ordnung ist. Ich habe noch ein paar Leckerlis gekriegt und dann war er auch schon wieder weg. Da habe ich halt weiter auf die Büxe aufgepasst und die Chefes stürmisch begrüßt, als sie denn dann wieder da waren. Die fanden's klasse, sowohl, dass ich so lange ohne Stress und Probleme allein in der Blechbüxe geblieben bin, als auch, dass ich sie so dolle begrüßt habe nach ihrer Rückkehr. Alles richtig gemacht!

Mi., 03.06.26

Weil morgen ein Partytag ist (Frohe Leiche sagen die Menschen dazu, was immer das bedeuten mag), musste der Chefe heute mittags arbeiten. Deswegen hat er, bevor er mich zuz Hause allein gelassen hat, mit mir die große Morgenrunde gemacht. Pasiert ist da aber nix.
Dann war wieder Videoüberwachung, bis die Chefin wieder zu Hause war. Da der Chefe erst spät Feierabend hatt, ist die Chefin mit mir dann gelaufen. Und - wen wundert's - da ist auch nix passiert.

Di., 02.06.26

Huta-Tag, also war ich mit Sarahs Rudel unterwegs. Weil aber das Wetter gegen Mittag recht schlecht wurde, sind wir heute früher als sonst wieder nach Coesfeld zurückgefahren. Weil der Chefe zum Augendokter musste und deswegen nachmittags nicht blechbüxenfahren durfte und konnte, ist heute die Chefin mit zur Hundeschule gefahren.
Heute hatte ich aber so richtig keinen Bock und bei einer der Übungen, bei der wir längere Zeit allein sitzenbleiben sollten, bin ich ständig wieder aufgestanden und losgelaufen. Das war echt blöd, weil ich jedesmal an meinen Platz zurückgebracht worden bin und dann ging es von vorn los. Das war sehr, sehr lästig und ich fand es auch richtig doof.
Der Chefe auch.

Mo., 01.06.26

Die erste Runde im Juni war eine große Morgenrunde mit Zwischenstopp: bei Manni haben wir eben nach dem Rechten gesehen, es war aber alles in Ordnung.

Mittags im Garten habe ich ein wenig mit dem Chefe Ball gespielt und ansonsten auf das Grundstück aufgepasst und immer, wenn eine Blechbüxe in unsere Nähe kam, habe ich laut gebufft, damit der Chefe auch Bescheid weiß. Der findet das zwar komisch und unnötig, ich mach's aber trotzdem. Ätsch!

Nach dem Abendfutter gab es dann noch eine kleine Runde. Dabei habe ich mal wieder einen Hasen gesehen, aber diesmal war der Chefe schneller. Er hat "Nein" gerufen und als ich losgelaufen bin "Stop", hat dann die Leine festgehalten, sodass ich nicht weiter konnte. Da war für mich natürlich die Luft raus, weil der Kandidat mit den langen Ohren da bereits längst weg war. Schade eigentlich.

Das war's auch schon für heute.